Der Einfluss des Mondes auf den Menschen

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  • Wie stark der Einfluss des Mondes auf den Menschen ist, wie er auf Körper, Geist und Seele wirkt, ist bis heute ein sehr umstrittenes Thema. Wissenschaftler, Esoteriker und Astrologen sind sich mittlerweile jedoch weitgehend einig darüber, dass der Mond einen speziellen Einfluss auf die Erde und alles Leben auf ihr haben muss. Dafür zeugt seine Anziehungskraft, mit der er die Gezeiten, Ebbe und Flut regelt und von der auch manche Kontinente nicht unberührt bleiben. So heben und senken sie sich im Rhythmus der Gezeiten mitunter bis zu 26 Zentimeter. Auch wenn noch sehr viel Forschungsbedarf in dieser Richtung besteht, so wurde ein wissenschaftlicher Nachweis bereits erbracht. Schweizer Wissenschaftler konnten nun belegen, dass mit zunehmendem Mond die Schlafqualität des Menschen eindeutig sinkt.

    Laut den Forschern wurde dadurch deutlich, dass die Mond-Rhythmen existieren, auch wenn sie nicht so leicht nachzuweisen sind. Auch der Einfluss des Mondes auf Meerestiere wurde bereits bewiesen. Ebenso wie die Beeinflussung des Erdtrabanten auf Plankton in stockfinsterer Tiefsee. Ganz ohne „Sichtkontakt“ bewegen sich die winzig kleinen Wasserorganismen entsprechend der Mondphasen auf und ab.

    Was noch nicht wissenschaftlich bestätigt ist, basiert auf intensiven Beobachtungen und so ist es zwar noch nicht bewiesen, aber man kann sagen, dass sich der Einfluss des Mondes auf Körper, Geist und Psyche des Menschen, insbesondere in der Menstruation der Frau spiegelt, welche im Idealfall annähernd so lang ist wie ein voller Mondzyklus (ca.28 Tage). Die Worte Mens (=Monat), Mond, Menstruation sind eng miteinander verknüpft und weisen auf zyklische Prozesse sowohl im kosmischen, als auch im menschlichen Geschehen hin.

    Aktuell scheint sich zu bewahrheiten, was wir, die Menschheit, schon sehr lange vermuten. Denn bereits seit Urzeiten schauen wir zum Nachthimmel und denken über die Macht des Mondes und unsere Beziehung zu ihm nach. Dieses Denken birgt eine gewisse Logik, weil der Mond, wie bereits erwähnt, auch eine große Kraft auf das Wasser ausübt (Gezeiten) und der Mensch ein Wasserwesen ist. Schließlich bestehen unsere Körper, je nach Lebensalter, zu 60 – 90 % aus diesem Element. So liegt eine Beeinflussung des Menschen durch den Mond geradezu nahe. Dennoch wurden Viele, die von mondabhängigen Befindlichkeiten berichteten, lange Zeit einfach nur belächelt.

    Mittlerweile gibt es jedoch immer mehr Menschen, die diese Dinge sehr genau beobachten, wahrnehmen und ins Verhältnis zu den einzelnen Mondphasen setzen. Mondkalender scheinen geradewegs in Mode zu kommen und damit auch spezielle Anweisungen, wie man das tägliche Leben mit den Mondphasen in Einklang bringen kann.

    Inzwischen existiert sogar eine sogenannte Mondmedizin. Hier wird ganz besonders den jeweiligen Mondphasen eine Bedeutung für die Gesundheit beigemessen. Bereits in der Antike galt ein Mondwechsel für operative Eingriffe als höchst ungeeigneter Zeitpunkt.

    Hier ein kleiner Überblick, über die vier wichtigsten Phasen des Mondes und ihre möglichen Wirkungen auf Körper, Geist und Seele.

    Der Neumond
    Mit dem Neumond beginnt ein neuer Zyklus der Mondphasen. Daher ist der Neumond auch besonders günstig für alle Arten von Neubeginn. Während für kurzfristige Diäten der abnehmende Mond besser geeignet ist, empfiehlt sich der Neumond für den Start einer längerfristigen Fastenkur. Sehr gut eignet sich der Neumond auch für eine Therapie zur Suchtbekämpfung oder um sich das Rauchen abzugewöhnen. Auch Maßnahmen gegen einen zu hohen Blutdruck erweisen sich in dieser Phase als besonders wirkungsvoll.
    Obwohl in der Phase des Neumondes die Schmerzempfindlichkeit sehr gering ist und Wunden in der Regel sehr schön verheilen, empfehlen sich operative Eingriffe in diesen kurzen Zeiträumen nur bedingt.

    Der Halbmond
    Schaut man eine Woche nach Neumond in den frühen Abendhimmel, sieht man den zunehmenden Halbmond. Jeden Monat geht der Mond zu Beginn dieser Phase um die Mittagszeit auf und gegen Mitternacht unter, wobei er an jedem Folgetag ungefähr eine Stunde später auf- und untergeht. Die Zeit des zunehmenden Halbmondes ist eine Zeit, die von Aktivität und manchmal auch von einer Krise gekennzeichnet wird. Standfestigkeit und Mut, um den angenommenen Herausforderungen wirklich zu begegnen, sind in dieser Zeit besonders gefragt. Unter diesem Mond können wir Zähigkeit und die Willensstärke entwickeln, die erforderlich ist, um weiterzumachen, gleichgültig, welche Hindernisse sich auftun, und ungeachtet der Tatsache, dass das endgültige Ziel ein wenig unklar bleibt. In dieser Zeit ist das Tun und eine konstruktive Einstellung gefragt. Dadurch können wir greifbare Resultate aus unseren Bemühungen sehen.


    Der Vollmond
    Wenn sich am östlichen Horizont am frühen Abend bei Sonnenuntergang der Mond in seinem vollen Glanz zeigt, ist Vollmond. Er geht mit der Sonne auf und unter – es ist die einzige Zeit im Mondzyklus, wo der Mond tatsächlich die ganze Nacht am Himmel steht. Der Vollmond steht für einen Wendepunkt des zyklischen Geschehens. Während dieser Mondphase werden besonders starke Energien freigesetzt, was häufig zu innerer Unruhe und mangelnder Konzentration führt. Sie stimmt uns ganz besonders auf die Energie des Mondes ein und verleiht uns eine erhöhte Sensibilität, was vielleicht des Öfteren zu emotionalen Konflikten führen kann, da wir mit dieser Sensibilität oft nicht so recht umzugehen wissen. Deshalb hat die Vollmondphase auch den Ruf, eine höchst emotionale Zeit zu sein. Astrologisch betrachtet definiert sich die Spannung dieser Phase durch die Opposition, die Gegenüberstellung von Sonne und Mond. Obwohl der Einfluss des Vollmondes so manchen von uns ein wenig aus dem seelischen Gleichgewicht bringen kann, schenkt er uns auch die Kraft, um seelische Konflikte zu diskutieren und zu bewältigen.

    Der abnehmende Mond
    Ca. eine Woche nach dem Vollmond können wir einen abnehmenden Halbmond hoch am Himmel sehen. Dieser Mond geht jeden Monat um Mitternacht auf und mittags unter. Es ist eine Zeit der Neuorientierung – wir bewegen uns von den Schöpfungen des aktuellen Zyklus weg, um uns auf einen neuen Zyklus vorzubereiten. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass wir in dieser Zeit meist innovativer und rebellischer sind als gewöhnlich. Wir denken mehr über die Geschehnisse nach und sind weniger damit befasst, uns anzupassen. Zuweilen geschieht das Nein sagen in dieser Phase aber auch regelrecht reflexhaft, wir denken nicht weiter darüber nach. Dies führt dann zu Energieverschwendung und einem übertriebenen Kräftemessen. Wir können jetzt hingegen sehr erfolgreich sein, wenn wir merken, welche der Kämpfe, die wir mit der äußeren Welt führen, Scheingefechte sind, die in Wirklichkeit nur unseren inneren Kampf widerspiegeln.
    Die Phase des abnehmenden Mondes eignet sich gut zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers, sowohl innerlich, als auch äußerlich. Und auch das Abnehmen fällt in dieser Zeit leichter. Auch gilt der abnehmende Mond als bester Zeitpunkt für Zahnbehandlungen. Entsprechend gut sind auch die Aussichten bei Operationen, denn zur Zeit des abnehmenden Mondes sind alle seelischen und körperlichen Kräfte gestärkt, sodass Eingriffe weniger schmerzen und Wunden schneller heilen.

    Die Astrologie sieht ferner eine Einflussnahme des Mondes über seine aktuelle Stellung im jeweiligen Sternzeichen, also ob der Mond etwa gerade im Zeichen Widder, Fische oder in einem anderen der 12 Tierkreiszeichen steht. Auch dies zeigt gewisse energetische Hintergründe an, die der einzelne, je nach Sensibilität mehr oder weniger wahrnehmen kann. Diese Wirkungen sollen auf allen Ebenen: körperlich, seelisch, geistig zu beobachten sein. Alles nur Hirngespinste oder doch mehr? Darüber sollte sich jeder am besten ein eigenes Bild machen. Wir jedenfalls sind davon überzeugt, dass Sonne, Mond und Sterne unseres Sonnensystems uns Menschen effektiv beeinflussen, ob wir es wahrnehmen oder nicht. Inwiefern wir uns von ihnen leiten lassen wollen, ist wiederum eine andere Frage, die an anderer Stelle diskutiert werden kann.
    Der Mensch fürchtet die Zeit, die Zeit fürchtet die Pyramiden

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