Sommer 2020 Tirol. Heiliger Ort Marienkirche am alten Brunnen

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  • Trotz einer Pandemie entscheidet sich meine Familie, für eine Woche in den Urlaub nach Österreich zu fahren. Ich plane dort einen Ausflug zu einem sehr berühmten Kloster „ Maria Waldrast.“ Am 24.07.20 war leider über ganz Österreich Nachmittag starker Regen angesagt. Wir waren darauf vorbereitet. Unglaublich, dass uns nie ein Tropfen auf den Kopf gekommen ist, solange wir bei Maria Waldrast waren. Als wir den Ort verlassen haben, hat sich das Wetterbild geändert. Ich habe das als ein Zeichen gesehen, dass wir dort erwünscht waren. Danke, Heilige Maria, dass du uns mit Sonnenschein aufgenommen hast.
    Im Monat Elijahu, am Tag des aufgestiegenen Meisters Paulus in Begleitung mit dem Laut- Lichtwesen Resh, war unser Ausflug zu dem heiligen Ort westlich von Mühlbachl in 1.638m Höhe, wo die höchstgelegene Klosterkirche Europas steht. Die Gründung des Wallfahrtsort geht auf ein Marienwunder zurück: Im Jahre 1392 soll ein Marienbild aus einem Lärchenstamm gewachsen sein. Zwei Hirten fanden den Kultgegenstand und brachten ihn am Ostersonnabend 1407 nach Matrei. Ein armer Holzhauer wurde beauftragt, am Auffindungsort eine Kirche zu errichten. Er vernahm in drei Nächten eine Stimme, die ihm zu den rechten Ort für den Bau wies. Als ihm „ eine hohe Frau im weißem Kleide mit einem Kind“ auch noch erschien, zweifelte er nicht an der Baustätte. Fast 400 Jahre ist es her, dass in Maria Waldrast mit dem Bau der heutigen Wallfahrtskirche begonnen wurde.
    Vor der Wallfahrtskirche wurde bereits im 16. Jahrhundert ein Qualität- wasserbrunnen gefasst, dem man eine heilende Wirkung zu sprach. Er wird von Menschen aus Nah und Fern als Energieträger geschätzt. Getrunken oder auf kranke Stellen aufgetragen, soll es die Abwehr und die Selbstheilungskraft des Körpers erhöhen, so die Überzeugung vieler Menschen.
    Ich war im Kloster fast immer alleine. Eingetreten bin ich um ca. 14.00 bis 16.00 Uhr. Dort konnte ich unsere Lieder singen ... und einen schriftlichen Beweis von unseren Vehikeln dort im Kloster lassen. Im Kloster wurde zur Vorschau für die Besucher ein Raum eingerichtet. Dort waren viele Bilder oder Gegenstände, (Krücken), die über viele Jahre mit Beschriftungen oder ohne aufgesammelt wurden. Die Bilder stehen für den großen Dank der Heiligen Maria dort.
    Danach sind wir 300m über das Kloster gestiegen. Dort befindet sich eine sehr kleine uralte Kapelle aus Holz mit genauso vielen Fotos, Gebeten und persönlichen Gegenständen, die Menschen dort als Dank an die Heilige Maria gelassen haben.
    Auf der Rückseite einer Karte, wo die Heilige Maria drauf war, habe ich Tetragrammaton geschrieben.
    Wir sind vereint. Wie auf Himmel so auf Erden. Im Kloster wird eine Erinnerung, in Form einer Schrift unseres Vehikels und durch den Namen des ewigen Vaters Jahweh, an uns bleiben.
    Halleluja.
    Das Auge-mit dem ich Gott sehe, ist das Auge, mit dem Gott mich sieht“. Meister Eckehard, 12. Jahrhundert.

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