Beiträge von Angeni

    Konferenz zur Zukunft Europas

    Das größte Bürgerforum begann als „größtes Demokratie-Projekt“ vor ca. einem Jahr auf Ebene der EU. (Ich werde gesondert darüber berichten). Die Vorschläge der Bürger aus dem Bürgerforum der „Konferenz für die Zukunft Europas“ haben ihre Wirkung erzielt, denn das EU-Parlament hat gerade einen Vertragsänderungs-Konvent beschlossen.


    Am 09.05.2021 wurde die Konferenz zur Zukunft Europas gestartet. Am 09.05.2022, nach einem Jahr also, wurde der Abschlussbericht vorgestellt. Nun lautet die Frage, was aus den Stimmen der Bürger und Bürgerinnen wird.

    Ich fasse den Verlauf zur Erinnerung noch einmal kurz zusammen. Eine mehrsprachige digitale Plattform wurde eingerichtet, die es allen EU-BürgerInnen erlaubte, in den 24 EU-Sprachen zu kommunizieren. Vier europäische Bürgerforen wurden organisiert, bestehend aus jeweils je 200 zufällig gelosten BürgerInnen zu den Themenfeldern: 1. Eine stärkere Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit und Beschäftigung/Bildung, Kultur, Jugend und Sport/digitaler Wandel; 2. Demokratie in Europa/Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit; 3. Klimawandel und Umwelt/Gesundheit; 4. Die EU in der Welt/Migration. Die Zusammenarbeit fand digital und in verschiedenen europäischen Städten statt. Ebenso wurden nationale Bürgerforen organisiert. Im Plenarsaal kamen dann Mitglieder vom EU-Parlament, der Kommission und dem Rat mit 80 gewählten Mitgliedern aus den Foren sowie Vertretern verschiedenster Ausschüsse zusammen, um über die Empfehlungen der nationalen sowie europäischen Bürgerforen zu beraten. Am Ende wurden 49 Empfehlungen zu verschiedenen Themenbereichen und 325 konkrete Maßnahmen erarbeitet. Das ganze wurde von unzähligen Events das Jahr hindurch begleitet. Ein unbeschreiblicher Aufwand.


    Heute gab es eine online-Veranstaltung von Kontakt (europedirect-aachen.de) mit zwei Vertretern der EU-Institutionen sowie drei Teilnehmer: innen aus den Foren. Was mir heute auffällt ist, dass beide Seiten deutlich werden. Was es zu berichten gibt:

    Über 17.000 Einträge wurden auf der Plattform verzeichnet. Die Themen über die am meisten diskutiert wurde, rückten auch „intern“ in den Focus. Die Themen „Europäische Demokratie“ und „Klimawandel“ wurden am meisten kommuniziert. Kleinere Mitgliedsländer beteiligten sich mehr als größere.


    Es gab in der öffentlichen Meinung den Vorwurf, das Parlament habe die Bürger: innen der Bürgerforen „orchestriert“, denn die Meinungen waren zu oft gleich. Es wurde in der Diskussion heute Abend gesagt, dass die bereits früher stattgefundenen Bürgerdialoge kaum eine Chance hatten etwas zu verändern und diese Form der Bürgerforen eine Möglichkeit wären für die Zukunft. Veränderungen können nur schrittweise erfolgen, seien aber erklärtes Ziel des Parlaments im Hinblick auf einen Verfassungskonvent. Größere Veränderungen verlangen Änderungen von Gesetzen, ein ausreichendes Budget und sind maßgebend auf die Zusammenarbeit auf nationaler Ebene angewiesen. Über Vertragsänderungen wird im nächsten Monat im EU-Parlament diskutiert, dann kommt es auf die Regierungen an. 14 von 27 Regierungen müssen mindestens eine Debatte eröffnen. Vertragsreformen stehen immer nationalen Interessen im Weg, aber viele Probleme wie zum Beispiel Migration sind ein gemeinsames Problem der EU und sollten gemeinsam angegangen werden.

    Die EU hat zuletzt eine Veränderung im Jahr 2009 vollzogen, jedoch keine endgültige Verfassung und seitdem viele Krisen zu bewältigen gehabt: Euro-Finanzkriege/ Migration/ Brexit/ Corona, muss nun die Maßnahmen der Klimakrise umsetzen und sich mit dem Krieg in der Ukraine auseinandersetzen. Gerade dieser Krieg zeigt, dass das Friedensprojekt „Europa“ nicht abstrakt ist, sondern sehr konkret.


    Ein Teilnehmer gab zu bedenken, dass -gemessen an der Bevölkerungszahl der EU und der Beteiligung- nicht einmal 1% der Bevölkerung erreicht wurde und somit nicht die Rede sein kann von einer demokratischen Beteiligung der Bevölkerung. Das öffentliche Interesse ist insgesamt nicht besonders groß, auch während dieser Phase nicht. (Ich selbst war erstaunt, von der Übergabe der Vorschläge in den online-Nachrichten zu lesen und im Dlf zu hören). Es war sicher nicht leicht, sich in diesem Verfahren zurechtzufinden, aber das größte Bürgerbeteiligungsprojekt in der Geschichte der EU! Es ist sicher im Zuge der Entwicklung von Bürgerräten/ Bürgerforen ein bemerkenswerter Erfolg.


    Heute befinden wir uns am Tag Abraham und Chet im Monat Metatron. Möge die Bedeutung der EU mehr und mehr erkannt werden.

    Weltbodenkonfernz

    VertreterInnen aus fast 195 Staaten kommen vom 09.05.-20.05.2022 in Abidjan/ Cote d'Ivoire zusammen zur 15. Welt-Boden-Konferenz. Ähnlich wie bei der UN Klimakonferenz treffen sich die Vertragsstaaten regelmäßig, um Beschlüsse zur weiteren Umsetzung des Übereinkommens zur Rettung der Böden zu treffen und der Wüstenbildung entgegenzuwirken. Ein Hauptziel des UNCCD lautet, den Verlust fruchtbarer Böden bis 2030 zu stoppen.


    Die Weltboden-Konferenz möchte, dass weltweit zusammengearbeitet wird, um den Zustand unserer Böden und Ökosysteme zu erhalten und wiederherzustellen. Intakte Böden bilden die Grundlage für Ernährungssicherheit und die Eindämmung der Klimakrise. Es heißt, dass die Welt jedes Jahr eine Fläche mit fruchtbaren Böden vom Ausmaß Bulgariens verliert.


    Technische Maßnahmen am Boden selbst sowie eine richtige Rahmensetzung sind für die nachhaltige Landnutzung entscheidend: Erosionsschutz, Bäume pflanzen, Einsatz von Kompost ..., damit die Böden weiter als Wasser- und CO2 Speicher dienen und BäuerInnen ihre Erträge teilweise vervielfachen können.


    Rechtliche und strukturelle Barrieren nachhaltiger Landnutzung müssen abgebaut und positive Anreize für den Erhalt der Böden geschaffen werden, zum Beispiel über gesicherte Landrechte.


    Heute sprach der spirituelle Yoga-Meister und Mystiker Sadhguru über die SafeSoil Save Our Soils | Home Bewegung, die sich u.a. für die Erhöhung des organischen Gehalts des Bodens einsetzt. Viele seiner Anhänger sind sehr erfreut, dass er zu Wort kommen darf.


    Wenn Menschen von Boden sprechen, sprechen sie gleichzeitig von Erde, auf Hebräisch Eretz (auch Adamah). Alles hängt miteinander zusammen: Boden-Klima, Mensch-Erde, Erde-Planet … In der Bibel werden die Begriffe Adamah (Erde, Ackerboden, Land, Heimat) oder Eretz (Erdboden, Landbesitz, Territorum in geographischer und politischer Hinsicht, Welt) verwendet. In diesem Bezug geht es darum, dass nicht mehr Landfläche verwüstet wird durch fehlgeleitete Landwirtschaft, nicht durchdachte Politik, mangelndes Bewusstsein … Mögen alle Bewegungen, Konferenzen … zum Wohl der Erde gereichen und Menschen bewusster im Umgang mit der Erde und ihren Böden werden.


    בַּמִּדְבָּר Bemidbar bedeutet „In der Wüste“ und seine Gematria (248) hat mit dem Namen Abraham zu tun. Die Wüste ist symbolisch der Ort, in dem die Wüste der Seele der Menschheit regiert und steht in Zusammenhang mit Melchizedek. Betrachten wir die Bibel, so haben alle Aspekte, die hinter den Namen und Codierungen stehen auch immer einen himmlischen oder kosmologischen Bezug. Für die universelle Wissenschaft des Lebens steht die Kabbalah von Enoch-Metatron. Am Tag Abrahams im Monat Metatrons mögen auch diese Tage an der Elfenbeinküste neue Erkenntnisse hervorbringen und das globale Bewusstsein stärken.

    Große Erfolge für Bürgerräte auf Bundes- und EU-Ebene

    Was heute bekannt gegeben wurde:

    Aufgrund der positiven Erfahrungen des Bürgerrats „Deutschlands Rolle in der Welt“ wird der Bundestag noch in diesem Jahr die Rahmenbedingungen und die Finanzierung für Bürgerräte in die Wege leiten! Als Maßnahme für mehr Bürgerbeteiligung sollen künftig Bürgerräte etabliert werden. Nach der Entscheidung des Ältestenrat soll mit den Ausschreibungen zur Durchführung von Bürgerräten begonnen werden. Die Umsetzung erfolgt unter Obhut der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas.


    Bürgerräte finden mittlerweile auf nationaler Ebene bundesweit statt und in vielen europäischen Ländern (Frankreich, England, Irland, Schottland uvm.). Das größte Bürgerforum begann als „größtes Demokratie-Projekt“ vor ca. einem Jahr auf Ebene der EU. (Ich werde gesondert darüber berichten). Die Vorschläge der Bürger aus dem Bürgerforum der „Konferenz für die Zukunft Europas“ haben ihre Wirkung erzielt, denn das EU-Parlament hat gerade einen Vertragsänderungs-Konvent beschlossen.


    Heute ist der Tag Mem-Sofit. Was als Idee, als Wasser der Schöpfung durch die Zeit der Bürgerräte/ Bürgerforen in die Wege geleitet wurde, erweist sich als positiv und fruchtbar und ebnet den Weg für Reformen. Es steckt bzw. steckte soviel Engagement drin und Freude über diese Erfolge ist offenbar.

    „Sprechen und Zuhören“

    Zur Erinnerung: Am 25.02.2022 startete „Mehr Demokratie“ spontan einen Austausch zur Situation in der Ukraine. Seitdem fanden drei Gesprächsrunden statt. Der letzte Austausch war am 20.04.2022, von dem ich gleich berichten möchte. Aufgrund von vielen positiven Rückmeldungen soll das Format als Veranstaltungsreihe einmal monatlich fortgesetzt werden.


    Worum es insgesamt geht, fasst das folgende Zitat zusammen:

    „Mit jeder Krise wird der Stress, der uns belastet und die Konflikte, die damit einhergehen, größer. Manchmal wird es mir auch zu viel und ich blende die Nachrichten bewusst aus. Ich frage mich dann: Wieviel inneren Puffer habe ich noch und wieviel wir als Gesellschaft? Wie besonnen werden gerade Entscheidungen getroffen? Und sind wir auch bereit, Opfer einzugehen? Und was kommt noch alles auf uns zu?


    Die dritte Gesprächsrunde war für viele Teilnehmende die intensivste. Wie bei der vorherigen Runde sollten wir innerhalb einer Kleingruppe von fünf Menschen jeder/ jede zweimal eine Redezeit von 5 Minuten erhalten, in der nacheinander eine Person spricht ohne unterbrochen zu werden. Das letzte Mal haben wir nur jeweils einmal 5 Minuten gesprochen und die restlichen 25 Minuten genutzt, um in einen Austausch zu gehen, weil wir es untereinander nicht für nötig empfanden, nochmals jeweils 5 Minuten zu sprechen. Doch dieses Mal haben wir uns an die Vorgabe gehalten, in zwei Durchgängen nacheinander jeweils 5 Minuten zu sprechen ohne uns auszutauschen und es war die intensivste Runde! Versucht mal 5 Minuten spontan zu sprechen, das ist lang!


    Zu Beginn erzählte uns der Moderator, dass nach 60 Tagen im Gehirn ein Gewöhnungsprozess eintritt und wir nach fast acht Wochen Krieg davon ausgehen können, uns bereits an diese Situation gewöhnt zu haben. Die Ausgangsfragen lauteten dementsprechend in etwa, wie es uns damit geht, dass die Geschehnisse zur „Normalität“ werden könnten und was die Auseinandersetzung von Demokratie und Autokratie für uns bedeutet.


    Zum Schluss kommt die gesamte Gruppe wieder zusammen (im Schnitt 40-70 Personen etwa) und aus jeder Gruppe wird ein Sprecher ernannt, der die Ergebnisse aus kurz für alle zusammenfasst. Einige möchte ich hier kurz wiedergeben:

    • Andersdenkenden zuhören, Menschen mit derselben Meinung zuhören wie die eigene ist einfach.
    • Betroffen von der Kriegs-Rhetorik. Sich vielfältig informieren ist wichtig. Was ist Information, was fake-news. In unserer Gruppe stellte sich heraus, dass anfangs ein geradezu zwanghaftes Interesse bestand, sich fortwährend über Medien zu informieren, bis man es „satt“ hatte.
    • Sich um Selbsthygiene bemühen, positives nicht zu vergessen und im Kleinen versuchen Frieden zu erproben und zu leben.
    • Es sollte Friedensforscher geben, die Politiker beraten. Warum werden nicht weise Menschen beratend aufgesucht, die sich um die spirituelle Seite kümmern, Personen wie Eckhard Tolle oder der Dalai Lama?
    • Trauma: Die meisten Teilnehmenden befinden sich in der Generation, deren Eltern/ Großeltern Krieg noch miterlebt haben. „Wir sprechen aus, worüber unsere Eltern geschwiegen haben:“


    Wie eingangs erwähnt, scheinen zum Einen im Gehirn nach einer gewissen Zeit Ereignisse „normal“ zu werden, was bedeutet, dass sich Menschen an einen Zustand gewöhnen.

    Dagegen steht zum Anderen, dass es ein „Zurück zur Normalität“, wie wir sie gewohnt waren, vermutlich nicht mehr so funktionieren kann, denn wir stecken in vielen Krisen, die eng miteinander verwoben sind: Krieg, Pandemie, Klima, Artensterben, Hunger und Flucht.


    Es ist sicher nicht gut, dass Krisen Normalzustand werden und nicht ratsam, in das „gewohnte Normal“ zurückzukehren. Sicher können wir uns fragen, warum es zu solchen großen Krisen überhaupt erst kommt und warum wir nicht früher gehandelt haben. In jeder Krise liegt bekanntlich eine Chance, etwas zu ändern, doch glaube ich, dass ein Problem der Zeitfaktor ist, mit dem die Menschheit/ die Politik/ die Welt ... nicht richtig umgehen kann. Es wäre genug Zeit gewesen in den letzten Jahren, Maßnahmen gegen den Klimawandel in die Wege zu leiten. In aktuellen Krisen hören wir: Jetzt, sofort, schnell ...

    Roman Huber meint, dass ein Teil der Krisen unser gestresster Umgang damit ist. „Echte Resilienz bedeutet, auch unter Druck seine Werte aufrecht halten zu können. Wie kann unsere Demokratie in immer heftigeren Krisen funktionieren? Polarisiert sich die Gesellschaft immer mehr und was können wir dagegen tun? Haben Demokratie und Traumata etwas miteinander zu tun?“


    Am Tag NUN, der für uns als Menschen steht im Symbol des Christus, bitte ich darum, dass wir Menschen lernen, besser mit dem Faktor Zeit umzugehen.

    Immanuel Kant war auch derjenige, der die Idee einer Art Weltinstitution postulierte, die versucht zu ergründen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die Völker dieser Erde dauerhaft in Frieden leben können. Sein Traum war, dass alle Staaten freiheitliche Republiken würden (und das im Jahr1796!). Ein Völkerbund sollte darüber wachen und befinden, was legitime Kriegshandlungen sind und was nicht. Seine Abhandlung zum „ewigen Frieden“ wurde zur Grundlage der Charta der Vereinten Nationen.


    Das, was heute als UN-Vollversammlung gilt und 1945 ins Leben gerufen wurde, funktioniert leider nicht so, wie es sich Kant gewünscht hätte. Die UN stimmte zweimal über den momentanen Ukraine-Krieg ab. Eine deutliche Mehrheit der 193 Mitgliedsländer stimmte gegen den Angriffskrieg, vier Regierungen legitimierten diesen Krieg und über 35 (beim zweiten Mal 38) enthielten sich. Obwohl die Mehrheit dagegen ist, hat diese Abstimmung keine Bedeutung.


    Die Idee von Kant ist einzigartig, aber die Umsetzung ist bis heute nicht wirklich gelungen. Die Uno spielt leider nicht diese Rolle und kann sie auch nicht ausführen, so wie sie aufgestellt ist. Der frühere Generalsekretär Kofi Anan sagte einmal, dass die Uno das Gewissen der Welt ist. Viele Hoffnungen waren seit der Gründung daran geknüpft, die Menschheit "vor der Geißel des Krieges zu bewahren. Die Organisation ist oft gescheitert, da ihre Rolle nicht anerkannt wurde von den eigenen Mitgliedsstaaten.


    Philosphien sind gut, wenn sie einen Beitrag für das Leben bieten. Aber die Menschen und Länder müssen bereit dafür sein. Und Organisationen müssten anders strukturiert sein, damit sie was bewirken können, aber wie? Im Monat Michaelilus bete ich für Einsicht und Weisheit, damit Frieden unter den Völkern gelingen kann.

    Convenció ciutadana sobre la salut mental
    Der Bürgerrat bzw. Bürgerkonvent der autonomen Gemeinschaft Valencia hat getagt. Er ist hervorzuheben, weil es ist der erste Bürgerrat ist, der Empfehlungen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung ausgearbeitet hat.


    Die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass die psychische Gesundheit ein Problem ist, über das nicht geredet worden sei. "Alles kommuniziert, auch das Schweigen", lautet ein Leitsatz in den Empfehlungen, womit die TeilnehmerInnen verdeutlichen möchten, dass über seelische Erkrankungen mehr geredet werden müsse. Die primäre Fragestellung lautete: „Wie sollten psychische Gesundheit, Drogenabhängigkeit und Suchtverhalten in der Autonomen Gemeinschaft Valencia behandelt werden?“ Sorge bestehe darüber, dass die psychische Gesundheit eine unsichtbare Realität ist. Defizite reichten von der Erziehung bis hin zum Fehlen von Erstdiagnosen für psychische Erkrankungen sowie dem Personalmangel und dem Mangel an verfügbaren Mitteln im öffentlichen Gesundheitssystem.


    Antworten suchten 70 ausgeloste TeilnehmerInnen mithilfe von ExpertInnen in vier Sitzungen im März und April. Das erstellte Bürgergutachten umfasst 7 Leitlinien und 20 Empfehlungen und soll als Grundlage für einen Aktionsplan dienen. Alle Vorschläge mussten mindestens 60% Zustimmung erhalten. Die Empfehlungen werden nun von Fachleuten, Menschen mit psychischen Erkrankungen und Gewerkschaften sowie von den zuständigen Ministerien fachlich bewertet und geprüft.. Ein Umsetzungsplan soll noch vor dem Sommer 2022 vorgelegt werden, damit die ersten Maßnahmen in den nächsten Haushaltsplan aufgenommen werden können, über den im September verhandelt wird. Der Prozess wird von Vertretern der Bürgerrat-TeilnehmerInnen überwacht. Die Regierung der autonomen Gemeinschaft Valencia hat sich verpflichtet, einen Monat, sechs Monate und ein Jahr nach der Veröffentlichung der Bürgerrat-Empfehlungen schriftlich auf jede dieser Empfehlungen zu reagieren.


    Als Kommissar für diesen, wie sie es selbst bezeichnen, bahnbrechenden Prozess wurde Rafael Tabarés Seisdedos ernannt. Er ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapeut und förderte zusammen mit seinem Team von der Universitat de València einen demokratischen Innovationsprozess, der darauf abzielt, die Bürger in die Festlegung der öffentlichen Politik im Bereich der psychischen Gesundheit einzubeziehen.


    Dieser Bürgerrat reichte in den Monat Melchizedeks, dem Erzieher der Seelen. Möge in allen Gemeinschaften wie der in Valencia das Bewusstsein gefördert werden, einander zu helfen als Zeichen, nicht gleichgültig zu sein gegenüber gesellschaftlichen Problemen.

    Noam Chomsky erinnert in einem Interview mit Trouthout, dass die symbolische Weltuntergangsuhr durch diesen Krieg beschleunigt wurde und gibt zu bedenken:
    „Wir leben in gefährlichen Zeiten. Wir erinnern uns vielleicht, dass die Doomsday Clock .... jetzt auf 100 Sekunden vor Mitternacht eingestellt ist. … Die Analysten, die die Uhr setzen, geben drei Gründe an: Atomkrieg, Umweltzerstörung und Zusammenbruch der Demokratie und einer freien Öffentlichkeit, die die Hoffnung untergräbt, dass informierte und erregte Bürger ihre Regierungen zwingen werden, den doppelten Wettlauf in die Katastrophe zu überwinden.
    Der Krieg in der Ukraine hat alle drei dieser katastrophalen Tendenzen verschärft. Die nukleare Bedrohung hat stark zugenommen. Die dringende Notwendigkeit, den Verbrauch fossiler Brennstoffe drastisch zu reduzieren ... ist umgekehrt worden. Und Demokratie und freie Öffentlichkeit befinden sich im unheilvollen Niedergang.“


    Im selben Nachrichtenmagazin las ich gerade, dass der Dalai Lama, als einer von 16 Friedensnobelpreisträgern, am Samstag einen offenen Brief formuliert haben, in dem sie das sofortige Ende des Angriffs auf die Ukraine und ein ausdrückliches Gelübde sowohl Russlands als auch der NATO-Streitkräfte forderten, dass Atomwaffen jeglicher Art nicht als Teil dieses oder eines anderen Konflikts eingesetzt werden.
    "Wir lehnen Krieg und Atomwaffen ab", heißt es in dem Brief. "Wir rufen alle unsere Mitbürger der Welt auf, sich uns anzuschließen, um unseren Planeten, die Heimat für uns alle, vor denen zu schützen, die drohen, ihn zu zerstören."


    Noam Chomsky ist eine kritische Stimme aus den USA, der vielen politischen Geschehnissen auf den Grund geht, der Dalai Lama eine Frieden stiftende Stimme aus dem Osten. Mögen Geist und Seele in Einklang kommen, um alle involvierten Köpfe zu beruhigen um gute Lösungen zu finden. In der Politik sollte Diplomatie herrschen und nicht der Einsatz von Waffen. So einige Philosophen, Historiker und Politiker, die ich gehört habe, sind der Überzeugung,, dass dieser Krieg nicht entstanden wäre, wenn mindestens bereits vor 25 Jahren klüger und umsichtiger politisch gehandelt worden wäre.


    Shalom Om Aum

    Es gab eine zweite Gesprächsrunde zum Thema Ukraine und etwa 60 Menschen nahmen teil. Wir wurden in Kleingruppen zu je 5 Personen aufgeteilt. Nach der ersten Gesprächsrunde gab es Beschwerden, da manche in ihrer Redezeit unterbrochen wurden und andere den Gesprächsraum übernahmen und wortführend waren. Das sollte nicht so sein und jeder achtete nun darauf, seine Redezeit von 5 Minuten zu haben ohne unterbrochen zu werden. Anschließend gab es Zeit sich gemeinsam in der Kleingruppe auszutauschen bevor alle wieder versammelt waren.
    Ich bin jedes Mal überrascht wie sich alle an Abmachungen halten und sich korrigieren können. Auch bin ich überrascht, wie differenziert und umfassend die Teilnehmer denken. Klar gibt es Leute, die feste Standpunkte vertreten, aber alle sind bemüht, die gesamte Situation in sehr vielen Aspekten zu betrachten.


    „Im Grundgesetz der Bundesrepublik steht: Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ Nun werden diese Werte auf die Probe gestellt und wir müssen uns fragen, wie die Politiker damit umgehen und was wir als Bevölkerung eigentlich machen können.


    Jemand sagte, dass er Deutschland immer in der Vermittlerrolle gesehen habe und Waffen liefern in ein Krisengebiet gehöre nicht dazu. Jemand anderes sagte, das Schuldfragen nicht weiter führen und es um ein maximales Verständnis und eine maximale Deeskalation gehen müsse. Es müssten gemäß dem Grundgesetz Friedenskompetenzen gefördert werden und darin sollten gerade Politiker geschult werden. Einig waren wir uns, dass Medien nicht manipuliert werden dürfen und eine einigermaßen objektive Berichterstattung möglich sein muss, aber keinesfalls Konflikte schüren sollten. (Ich könnte das an einigen Beispielen belegen, wie mit medienwirksamen Überschriften verfahren wird, deren Inhalt aus dem Kontext herausgelöst, eine ganz andere Wirkung zeigen.)


    Konsens war auch, dass Formate wie die Bürgerräte hilfreich sein können für Bürger, Politiker und Demokratie. Aber wie könnten sie in solchen Situationen hilfreich sein? Sie brauchen Zeit und müssten sich erstmal institutionell gefestigt haben. Wir erleben momentan, dass Politik schnell entscheiden und handeln muss.


    Geliebter Melchizedek, der du für Gerechtigkeit und Frieden einstehst und als denkende Membran wirkst, siehst alle diese Konflikte und die schwierigen Situationen, die damit verbunden sind. Hilf uns mit den Konflikten so umzugehen, dass wir daraus lernen und daran wachsen können, um einer positiven Zukunft entgegen zu schauen.

    Im Rahmen von „Mehr Demokratie“ findet ein Austausch über die Ukraine statt. Menschen sollen in Kleingruppen von sich sprechen können und wie sie die momentanen Geschehnisse empfinden. Wie ich feststelle, nehmen an Gesprächsrunden dieser Art oft Menschen mittleren Alters teil oder älter. Meine Beobachtung in einer Kleingruppe war, dass die „männliche Seite“ versuchte die Situation und wie es zu der Eskalation kam zu analysieren. Es ging nicht darum zu verurteilen, sondern die verschiedenen Standpunkte zu verstehen und zu hinterfragen.
    Eine ältere Frau sagte zu ihrer persönlichen Sicht, dass sie unbedingt der Gewalt etwas entgegensetzen müsse und sie tue das, indem sie Gedanken der Liebe für die Leidtragenden kultiviere, sonst könne sie nicht damit umgehen. Als eine noch ältere Frau gefragt wurde, ob ihr der Austausch helfe, sagte sie nein, nicht wirklich. Sie habe selbst noch Krieg erlebt und dieses Sprechen über die Ereignisse wäre für sie nur ein fortwährendes Hin- und Her. Wir fragten, was ihr helfe und sie antwortete, dass sie konkret jeden Tag um 16.00h für den Frieden bete. Dieser Idee scheinen viele zu folgen und sie stammt angeblich von Churchill, der während des zweiten Weltkriegs eine Gruppe von Menschen organisiert haben soll, um in der Gemeinschaft für Frieden und Sicherheit Englands zu beten. Das Ergebnis sei so überwältigend gewesen, dass die Bombardierungen des Landes nach einer kurzen Zeit eingestellt wurden.


    So ist die Erzählung im Internet zu lesen und das scheinen wohl so einige Menschen international zu versuchen. Zumindest stellen sie die Uhr und denken zu dieser Zeit an den Frieden.


    Im Monat Melchizedeks des Friedens ist das ein Zeichen des Friedens, dass auf welche Art auch immer seine Wirkung entfalten möge.

    Verfassungskonvent
    Im Rahmen des Vereins „Mehr Demokratie“ erfolgt eine neue Diskussionsreihe, in der es um die Demokratieentwicklung in der EU geht. Diskutiert wird unter anderem die Idee eines „Verfassungskonvents“. Ich werde darüber berichten, sobald ich mehr verstanden habe. Die nächste Veranstaltung wird erstmal über Chile stattfinden, wo etwas sehr außerordentliches stattfindet:
    Es ist schon mehr als ein Jahr her, dass die Chilenen mit einer großen Mehrheit für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung gestimmt haben.
    Rund 1300 Kandidaten bewarben sich um einen Sitz in der Verfassungsgebenden Versammlung, darunter viele politisch Unabhängige. Die Hälfte der Delegierten sind Frauen und 17 Mandate sind den Vertretern der indigenen Gemeinschaften vorbehalten. Bald, wahrscheinlich im Mai etwa, soll der Verfassungskonvent eine neue Verfassung für Chile vorlegen, über die die Chilenen wiederum in einem Referendum abstimmen werden.
    Das so etwas möglich wurde, ist sehr erfreulich und wir können gespannt sein, welche Veränderungen das für die chilenische Bevölkerung bedeutet.

    Mögen die Menschen in der Ukraine beschützt sein. Es ist die Rede von einem Brudervolk und deshalb ist es auch für die Soldaten so schwer gegeneinander zu kämpfen.


    Was passiert jetzt gerade? Die Friedensverhandlungen erscheinen mühsam, weil von russischer Seite gefordert wird, dass die Ukraine entmilitarisiert und die Regierung abgesetzt wird.


    Ursula von der Leyen überlegt die Ukraine in die EU aufzunehmen und Selensky möchte das möglichst schnell.


    War die Zurückhaltung militärische Hilfe in das Land zu senden noch zurückhaltend, ist diese Zurückhaltung jetzt gebrochen. Auch Deutschland sendet Waffen.


    Was ich befürchtet habe, ist eingetreten: Dass jetzt wieder aufgerüstet wird, 100 Milliarden für die Bundeswehr, die Überlegungen für eine europäische Armee … Bedeutet es jetzt wieder Wettrüsten?


    Ich stelle mir vor, was geschehen wäre, wenn alle Ukrainer mit Blumen aus ihren Häusern auf die Soldaten zugegangen wären. Hätte sich jemand getraut zu schießen?


    Was wäre gut für die Ukraine? Neutral zu sein wie Finnland? Dass die anerkannten Gebiete zurückgegeben werden?


    Am Tag Nun, dem Christus-Shabath, bitte ich um den Ratschlag des Herrn, der für alle gut ist. Keine Männer und Frauen, keine Kinder, keine Soldaten, keine Regierenden … möchten missbraucht oder in die Irre geleitet werden. Kann man bei all den Verstrickungen noch sagen, was wahr und was falsch ist?

    Eigentlich möchte doch weder Russland, noch die USA oder Europa ernsthaft einen Krieg führen. Verfolge ich die Medien, so werden auch in diesem Konflikt durch die Art und Weise der Berichterstattung Konflikte geschürt, indem Bedrohungen aufgebaut werden, die nicht unbedingt realistisch erscheinen. Aufgrund der geschichtlichen Zusammenhänge wäre ein gegenseitiges Verständnis förderlich.


    Und es erhebt sich insgesamt die Frage, inwieweit wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen.


    Thomas Campbell sagt, dass – je größer die Unsicherheiten in einer Begebenheit sind, desto wahrscheinlicher haben Gedanken eine Wirkkraft.
    Möge Om Aum Uma hilfreich sein.

    Verantwortung der Medien


    „Raus aus der Dauerkrise“ lautet der Titel eines Bestsellers von Maren Urner. Maren Urner ist Neuropsychologin und Medienwissenschaftlerin und plädiert für eine neue Art des konstruktiven Journalismus. Durch die vielen Corona-updates hätte online-Medien einen regelrechten Boom erfahren. Permanente Negativ-Schlagzeilen schlugen auf das Gemüt der Menschen, sodass viele Medienangebote begriffen hätten, dass konstruktiv schreiben wichtig sei, aber es seien im Mittel leider immer noch zu wenige, sodass viele Menschen auch aufgrund der Berichterstattung hilflos, überfordert und passiv zurückblieben.


    Der mediale Fokus auf dem Schlechten bedeute, dass wir eine Überrepräsentation dessen sehen, was in der Welt schlecht läuft. In der Folge werde unser Weltbild zu negativ, was durch Studien gut belegt sei. (Was ich mir schwer vorstellen kann ist, dass Studien zum Beispiel zeigen, dass die Berichterstattung über schlimme Ereignisse wie die Anschläge auf den Boston Marathon 2013 uns mehr stresst, als wenn wir selbst vor Ort sind.)


    Schauten wir morgens vor der Arbeit negative Nachrichtenvideos, sorge das nicht nur dafür, dass wir schlechter gelaunt sind, sondern auch, dass wir weniger produktiv sind und unsere eigenen Probleme als bedrückender einschätzen als zuvor. Das Gehirn benötige Phasen des Umschaltens. Es müsse Dinge verarbeiten und einsortieren, dafür benötige es Zeit. Dieses Umschalten funktioniere am besten, wenn wir etwas tun, das möglichst weit von dem weg ist, was wir verarbeiten wollen.


    Für sie gebe es auch keine Trennung, was psychologisch ist und was physisch, denn jeder Gedanke verändere nachweislich das Gehirn.


    Ich möchte in diesem Zusammenhang auch für die neuen wissenschaftlichen Ansätze beten, die Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Psyche deutlich machen und bestrebt sind, der Menschheit zu helfen konstruktiv und lösungsorientiert zu denken und Nähe zu schaffen, wie die internationale Bewegung des "konstruktiven Journalismus".


    Möge Meister Enoch am Christus-Shabbat die Gedanken der Menschen erhellen, dass sie erkennen, was sie selbst verändern können und lernen, mit Situationen besser umzugehen.

    Impfpflicht?


    Heute fand eine allgemeine Orientierungs-Debatte zur Impfpflicht statt, in der Argumente dafür und dagegen ausgetauscht wurden. Beschlossene Corona-Maßnahmen und die Debatte über eine Impfpflicht lösen immer wieder Demonstrationen in Teilen der Bevölkerung aus.


    Claudine Nierth, die Bundessprecherin des Vereins „Mehr Demokratie“ schlägt im Deutschlandfunk einen Bürgerrat zu dieser Fragestellung vor. Weshalb fragt die Moderatorin?


    Die Bürgerräte werden zufällig gelost und da sie einen repräsentativen Querschnitt bilden, erhöht sich die Chance alle Positionen an einen Tisch zu bekommen. Es wäre jetzt Zeit, einen Bürgerrat zu beschließen und einzuberufen, der noch vor der Sommerpause tagen könnte. Demonstrationen wären ein Zeichen dafür, dass sich Teile der Bevölkerung nicht gehört fühlen und eine Impfpflicht bedeute auch ein Eingreifen in das Grundrecht.


    Im Bürgerrat hätten Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung die Chance, ihre eigene Meinung zu hinterfragen und zu vertiefen und andere Meinungen zu hören, um zu Ergebnissen zu kommen, die in dieser Situation die Politik tatsächlich beraten können.


    Es ist sicher eine Frage der demokratischen Auseinandersetzung und auch eine Frage des sozialen Friedens. In „Heilung des Planeten“ dürfen wir die kosmischen Räte um Hilfestellung und Orientierung bitten.

    Ich möchte etwas allgemeiner ausholen, denn es gibt viel über diese Zusammenhänge zu erforschen.


    Mit dem Dopamin und der Ernährung ist es eine merkwürdige Sache. Ich glaube, dass es immer damit zu tun hat, was wir gesellschaftlich damit verbinden. China ist beispielsweise ein Großkonsument an Schweinefleisch. In einem Bericht habe ich mal gehört, dass es mit der großen Armut zusammenhängt und jeden Tag Fleisch etwas Gutes bedeutet. Und wie war es in den siebziger- und achtziger Jahren so normal, dass überall geraucht und getrunken wurde? Es war verbunden mit Geselligkeit und regen Diskussionen. In Bezug auf Ernährung hängt es mit den Geschmacksrezeptoren zusammen. Ich dachte zum Beispiel, dass alkoholfreies Bier in Ordnung ist. Eine neue Studie belegt, dass Dopamin allein vom Geschmack ausgeschüttet wird.


    Wie ist es aber mit anderen Angewohnheiten? Dopamin hängt mit allem zusammen, was süchtig macht. Fernsehen, Handy, Computer usw. Durch Algorithmen werden Benutzer gezielt beeinflusst, immer weiterzuschauen, weiterzuspielen etc. Alles ist auf Konsum ausgerichtet und nützt am Ende dem Geldbeutel der Betreiber. Die jüngere Generation spricht mittlerweile vom Dopamin-Detox-Fasten, das heißt: Gezielt das Handy wegzulegen, einen Tag ohne Fernsehen verbringen usw. und zu ersetzen durch schreiben, lesen etc.


    Dopamin wird als das Glückshormon bezeichnet, doch löst es im Grunde Vorfreude oder Verlangen nach etwas aus. In Experimenten mit Ratten wurde gezeigt, dass durch Betätigung einer Taste das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert wurde. Die Tiere machten weiter, wiederholten immer dasselbe, bis sie vor Erschöpfung zusammenbrachen. Wurde das Dopamin blockiert, waren die Tiere antriebslos und lethargisch. Es ist vergleichbar mit einem Drogensüchtigen: Obwohl Menschen wissen, dass der Konsum sie langfristig vernichten wird, können sie kurzfristig nicht anders als ihrem Verlangen nachzugehen, wobei es sich stetig noch erhöht. Das Leben erscheint sinnlos, weil nichts anderes dieses Verlangen stoppen kann.


    Dopamin-Ausschüttung hängt auch mit rechter und linker Gehirnhälfte zusammen, mit extrovertierten und introvertiertem Verhalten. Wer von Natur aus viel produziert, kann „überschießen“, wer zu wenig hat, kann sich einsam und allein fühlen oder gleichgültig werden. So wird der Mensch gesteuert und fragt sich, warum er/ sie so reagiert, sich so verhält oder sich so fühlt ohne zu wissen, dass Botenstoffe im Gehirn das alles auslösen können. Die Frage ist auch: Wie werden wir gesteuert und wie können wir uns bewusst selbst ausrichten? Ein Zuviel von egal was, so kommt es mir mittlerweile vor, hilft uns nicht uns auszubalancieren und ein zu Wenig kann uns, ich weiß nicht, unzufrieden machen?


    Viele Lehren sprechen ja vom Weg der Mitte und Dopamin scheint dabei eine Rolle zu spielen. Mit was belohnen wir uns, was macht uns Freude?


    Ich spreche für ein Gleichgewicht: Shalom Om Aum.

    Gebet zum Jahreswechsel des bürgerlichen Jahres 2021 zu 2022


    Den astronomischen Übergang zum Jahreswechsel haben wir vom 20. bis zum 21. 12.2021 bereits vollzogen. Heute ist Tag der bürgerlichen Silvesternacht und ab Morgen schreiben wir offiziell das Jahr 2022. Dieses Datum stimmt mit der Zahl des heutigen Sterntortages überein (222).


    Feiern zu Sylvester finden seit Corona anders statt. Und ohne Sylvesterböller, was eigentlich ein Segen für die Umwelt ist. Das war auch ein „Stück Normalität“, was wir nicht unbedingt betrauern müssen.


    In der physischen Welt ist schwer nachzuvollziehen, dass alles, was uns widerfährt ein Produkt unseres eigenen Bewusstseins ist. Es ist auch nicht leicht, in allem das Positive zu erkennen, aber positive Gedanken können uns helfen.


    Am heutigen Tag bete ich dafür, dass wir Menschen einen Bewusstseinswandel herbeiführen können, von weniger materiellem Denken zu geisterfüllten Gedanken, die Wahrheit und Weisheit und Liebe in diese Welt tragen.


    Amen Amen Amen Amen

    Und ab heute ist Vollmond:


    „Insgesamt wird er 3 Tage zu sehen sein. Damit handelt es sich um die längste Vollmond-Nacht des Jahres, zumal nach der Wintersonnenwende am 21. Dezember die Nächte dann wieder kürzer werden.“

    Wir wünschen Ellen und Reinhard und allen Seelen, die ihre Körper verlassen haben, eine erfüllte Seelenreise und dass sie ihre Bestimmung finden. Mögen sie geleitet und beschützt und gestärkt werden. Mögen sie Frieden erfahren, der alles menschlich Erfahrbare übersteigt.


    Es heißt, dass Gotteswege für uns Menschen unergründlich sind. Wie sehr wünschen wir uns, den Sinn hinter vielen Ereignissen zu kennen? Was geschieht im Tod, was geschieht danach? Welche Wege sind vorbestimmt, welche neu? Wie geht die Geschichte von Erde und Menschheit und Kosmos weiter? Wie viele Dimensionen und Sphären sind in allem verborgen? Wie viele Geheimnisse liegen allein in einem Menschenleben verborgen? Was ist Existenz?


    Sicher ist, dass die göttliche Wissenschaft Metatrons und der Kabbalah ewig ist: die ist, war und sein wird. Möge die Wissenschaft, die Weisheit und Liebe des lebendigen Lichts zu Erkenntnissen führen für die „Lebenden“ und die „Toten“ und jeder Mensch/ jede Seele dazu beitragen.
    Ego Eime Anastasis

    Ich möchte für Reinhard G. beten, der an Corona erkrankt ist. Seine Frau hatte sich infiziert und er sich angesteckt. Reinhard gedenkt und hilft zeit seines Lebens vielen Menschen und so bitten wir um Heilungsprozesse für alle momentan Erkrankten im Namen von Raphael, der heilt, im Monat El Shaddais, am Tag Enochs.


    Danke. Amen Amen Amen 777 Amen

    In einer EU-Online Diskussion habe ich einen Rechtsanwalt und eine Politikwissenschaftlerin gefragt, weshalb die EU nicht das Recht hat,
    "Menschenrechts-Beobachter" an die Grenze zu senden, da ja offensichtlich Bilder kursieren, die zeigen, dass es dort nicht rechtmäßig zugegangen ist. Push-backs sind zum Beispiel gemäß EU-Recht nicht erlaubt, denn jedem Asylsuchenden steht erst mal das Recht auf einen Asylantrag zu. Fachkreise sprechen mittlerweile auch von "irregulären" Einwanderern und nicht von illegalen, da kein Mensch der Erde als illegal bezeichnet werden soll.


    Polen erbat Hilfe, wollte aber nicht die Hilfe der Frontex (Frontex darf Hilfe nur anbieten), die für solche Fälle eingerichtet wurde und sogar ihren Sitz in Warschau hat. Das Land setzte das Militär ein, was bedeutet, dass sich niemand intern einmischen darf. Für die "geringe" Menge der Flüchtlinge ist das übertrieben, denn sie könnten auf mehrere Länder verteilt und ihre Anliegen überprüft werden.


    Mittlerweile sind die Flüge aus der Türkei gestoppt worden und sie dürfen nicht mehr in Minsk landen, um Schlepper zu stoppen. Es geht bei alldem, wie so oft, um Geld, Machtdemonstrationen und politische Wahlen. Und immer wieder spielt der Einsatz von Militär eine Rolle, warum nur? Das ist etwas, dass ich nicht verstehen kann. Ebenso ist die Hetze, die im Netz gegen die Migranten läuft wenig förderlich und zeigt, dass viele Menschen einfach uninformiert sind und zu schnell urteilen. Social Media trägt einiges dazu bei, dass Situationen einseitig beschrieben werden.


    Möge der Geist des Friedens über alle Prozesse stehen. Shalom Om Aum. Amen