Gesellschaft und Bibel

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    • Gesellschaft und Bibel

      Hallo ihr Lieben,
      eigentlich gehört mein Thema in die Rubrik Bibelforum, doch hatte ich Schwierigkeiten, es dort zu platzieren, weil es irgendwie nicht in den Gedanken-Fluss der Themen hineinpasst. Wohin also?

      Ich habe Gesellschaft und Politik gewählt, doch nenne ich das Thema: Gesellschaft und Bibel.

      Meine Frage basiert auf die gesellschaftspolitische Diskussionsrunde bei Maischberger, die gerade gestern lief und das Thema Sekten behandelte. Seit ca. einem Jahr gerät die Sekte, die sich 12 Stämme nennt in das Kreuzfeuer der Kritik hier in Deutschland. Die Sekte kommt ursprünglich aus Amerika. Sie nehmen die Bibel wortwörtlich und legitimieren es, ihre Kinder zu schlagen mit den folgenden Worten aus der Bibel: (Spr 13,24): "Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten."

      Solche Sätze erregen die Gemüter stark und lassen die Bibel sehr in Misskredit geraten. Wie ist diese Aussage zu verstehen? Wer kann mir helfen, sie richtig zu interpretieren?

      Gruß Angeni,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angeni ()

    • Das Erziehungsprogramm des Melchizedek

      Eine interessante Frage, die sicherlich das Interesse vieler Menschen weckt. Meiner Meinung nach kann man das Ganze auf verschiedenen Ebenen betrachten. Einerseits wissen wir, dass die Bibel häufig mit symbolischen Bildern arbeitet, die man nicht einfach wörtlich übersetzen kann. Hinzu kommt, dass die Bibel vor sehr langer Zeit geschrieben wurde, in einer völlig anderen Zeitperiode, deren Bedingungen wir heute nicht mehr verstehen oder nachvollziehen können, so dass die Worte eine komplett andere Bedeutung haben könnten. Auch wissen wir von den Übersetzungsproblemen, die die Aussagen der Bibel häufig verfälscht haben. Was aber könnte dieser Ausspruch nun bedeuten?

      In dem genannten Vers geht es um die Erziehung des Sohnes durch den Vater. Deshalb könnte er ein Hinweis auf ein bestimmtes Erziehungsprogramm sein. Der Sohn ist hier, in meinen Augen, ein Synonym für den Menschensohn. Dieser benötigt dringend eine Erziehung seiner Seele, die droht in der Testzone Erde fehlgeleitet zu werden, darauf weisen auch andere altertümliche Schriftrollen hin, wie beispielsweise die Pistis Sophia. In diesem Sinne kommt Melchizedek auf die Bühne des Geschehens. Melchizedek verkörpert die Priesterschaft des Lichts, die die „gerechte“ Saat wiederzuerwecken versucht, um sie wieder in das Licht der höheren Welten auferstehen zu lasen. Gerecht, im Sinne von rechtschaffen. Ein rechtschaffener Sohn/Menschensohn im Denken, Sprechen und Handeln, das ist das Ziel dieses Erziehungsprogramms (vom nachahmenden zum heiligen Geist), das nicht immer einfach zu durchlaufen ist, weil es dabei einige Schwellen zu überwinden gilt und so betrachtet wird das Ego des Menschen, der dieses Programm durchläuft auch so manches Mal auf die Probe gestellt oder auch "geschlagen", jedoch nicht im physischen Sinne, sondern eher in geistiger Hinsicht.


      Der Mensch fürchtet die Zeit, die Zeit fürchtet die Pyramiden

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atlas ()

    • Aus der Bibel: (Spr 13,24): "Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten."
      Diese Worte verstehe ich im diesen Fall so; schonen - die Weisheit des Lebens nicht geben, das Licht nicht sammeln, wie es negative Programmierer machen. Lieb haben - aller Zeit bedingungslos leben.
      Denke das Grenzenlose und du wirst grenzenlos sein, was du in Wahrheit bist. Astavakra Gita
    • Das Denken kontrollieren

      Ich denke das es ein Bild für das Denken ist. Mit unseren Gedanken können wir schöpfen, etwas schaffen, es sind dann unsere Söhne. Wenn wir nicht lernen unser Denken zu erziehen, können unsere Gedanken (Söhne) etwas Negatives erschaffen. Wie schwierig und wie wichtig eine Gedankenkontrolle ist, zeigt meiner Meinung nach, wie unterschiedlich Bibelstellen wie das genannte Beispiel zeigt, verstanden werden.
      Darum visualisiere ich das Gehirn der Menschheit, dessen Hemisphären auf der Erde durch Sinai/ Israel und Tibet/ Indien dargestellt werden und verbinde das Gehirn der Menschheit über das Mantra Kodoish, Kodoish, Kodoish Adonai Tsebajoth mit dem Denken in der Anwesenheit vor Gottes Thron. Amen, Amen, Amen und Amen