Pferdeseminar Teil II

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  • Pferde - Spiegelbilder auf dem Weg zur Selbsterkenntnis
    Wie bereits im 1. Teil beschrieben, bestand das Pferdeseminar aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, der uns ermöglichte direkt mit einem Pferd zu arbeiteten. Warum ausgerechnet mit einem Pferd? Bezogen auf eine zeitliche Zuordnung von Vergangenheit Gegenwart und Zukunft leben Pferde immer in der Gegenwart, also im Hier und Jetzt. Im Gegensatz zum Menschen ist der Neokortex bei Pferden nur minimal ausgebildet, weshalb sie aus dem Instinkt heraus handeln. Deshalb sind Pferde die besten Spiegelbilder für unser Verhalten und erweisen sich als gute Helfer auf dem Weg der Selbsterkenntnis


    Die Mythologie der Pferde und die Verbindung zu Hermes Trismegitos
    Um das Wesen des Pferdes besser zu verstehen, unternehmen wir einen kleinen Exkurs in die Mythologie der Pferde. Pferde kommen fast in jeder Mythologie vor und können in zwei Welten gleichzeitig schauen. Sie sind sowohl irdische als auch himmlische Wesen.
    Eines der berühmtesten Pferde ist Pegasus, das Pferd von Hermes dem Götterboten. Der Sage nach ist es Hermes, der den Menschen die Botschaft der Götter überbringt und sie Ihnen verständlich macht. Weil er die Informationen nicht nur vermittelte, bedurfte es auch einer gewissen Form von Einsicht und Verständnis der Menschen, die diese Botschaften empfingen, damit sie sie vollständig erfassen und für ihre Entwicklung verwenden konnten. Der griechische Hermes wurde in der ägyptischen Mythologie mit dem Gott Thot identifiziert und des Weiteren mit Hermes Trismegistos, dem dreimal größten Hermes. Thot - Hermes oder Hermes Trismegitos galt als Verfasser zahlreicher philosophischer, astrologischer, magischer Schriften und als Schöpfer des griechischen Alphabets. Ferner wurde ihm u. a. die Erfindung der Astronomie, der Tonleiter und der Kultur des Ölbaums zugeschrieben. In diesem Sinne war er ein wahrer Schöpfergott. Aus den Augen der Ägypter war Thot zudem der Gott des Mondes und der Mondphasen und unterlag somit dem Prinzip des Wandels. Noch dazu wird Thot/Hermes/Hermes Trismegitos mit Hanock identifiziert. In diesem Sinne ist verständlich, dass sein Pferd Pegasus als Quelle aller Weisheit angesehen wird. So gesehen könnten wir Pegasus auch als den Archetyp für die Weisheit aller Pferde verstehen. Als Spiegelbilder für unser Selbst, können wir ihnen eine gewisse Form von Weisheit wohl nicht absprechen, die in diesem Fall ganz natürlich ist und die wir vielleicht als „instinktive Weisheit“ bezeichnen könnten. Ferner ist das Pferd auch im Kosmos "allgegenwärtig" und verbindet uns Menschen mit einem der bedeutendsten Sternbildern überhaupt. Richten wir also unseren Blick in die Sterne.


    Pferde und Kosmos
    Eines der berühmtesten Himmelskörper ist der Pferdekopfnebel im Sternbild Orion, eine der wichtigsten Schwellenzonen unseres Universums.


    Pferdekopfnebel im Orion

    Aufgrund seiner äquatorialen Position kann er von allen bewohnten Gebieten der Erde aus beobachtet werden, zumindest mit einem Teleskop, denn für das bloße Auge ist er aufgrund seiner geringen Helligkeit nicht einfach sichtbar. Der Pferdekopfnebel besteht aus einer Vielzahl verschiedener Moleküle und hat die 27-fache Masse der Sonne. Hier ist auch der Ort, den man als Schwert bezeichnet und der Assoziationen mit dem Schwert Michael hervorruft. Sowohl die räumliche Verbindung des Pferdekopfnebels mit Orion, als auch die mögliche Verknüpfung mit dem Schwert Michael, weisen auf eine bewusste Weiterentwicklung des Menschen, die geboren aus der Selbsterkenntnis stattfinden kann.

    Fortsetzung folgt.....
    Der Mensch fürchtet die Zeit, die Zeit fürchtet die Pyramiden

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