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Heilige Orte in Polen

  • Orion
  • 2. Mai 2026 um 18:40
  • 66 Mal gelesen

Die Schwarze Madonna
Die Schwarze Madonna in Polen

Unsere Reise führte uns am 15. April 2026 nach Tschenstochau in das Paulinerkloster Jasna Góra, das heiß übersetzt „Heller Berg“. Dort wird täglich das Bild der Schwarzen Madonna zu bestimmten Zeiten enthüllt.
Die Schwarze Madonna wird als Königin Polens bezeichnet und ist das größte katholische Heiligtum in diesem Land. Sie bewahrte das Land in der Mitte des 17. Jahrhunderts vor einem Angriff schwedischer Truppen. Dabei erlitt die Ikone zwei Kratzer im Gesicht der Madonna, die bis heute zu sehen sind. Das Kloster konnte sich erfolgreich verteidigen. Das verstand das polnische Volk als ein Wunder, das der Madonna zu verdanken ist.
Außerdem wird ihr zugeschrieben den Kommunismus beendet zu haben, Karol Wojtyla zum Papst gebracht zu haben und Lech Walesa zum Nobelpreisträger.
Viele Menschen pilgern zu diesem Ort um zu beten, um die Vergebung der Sünden zu erbitten. Manche Menschen rutschen auf Knien den Gang um die Madonna herum in demütiger Haltung.
Der Weg geht an vielen Beichtstühlen vorbei und man hat genug Zeit für Reue, Zwiesprache und Gebete. Interessant ist, dass die Augen der Madonna einen immer ansehen, egal wo man sich befindet. Ihre liebenden und gütigen Augen schauen uns immer an. DANKE, Maria Sophia Agape.

Das Angesicht der Madonna und das des Kindes Jesu auf ihrem Schoß ist schwarz aufgrund der Kerzen und der Luft, Ruß und Rauch und Oxidation sind vermutlich die Ursache. Es gibt aber auch eine Verbindung zum Hohelied Salomos, Kap 1, 5, „ Schwarz bin ich, aber schön“.
Der Legende nach stammt das Bild vom Evangelisten Lukas, der es auf Holz gemalt hat; das Holz soll der Tisch der Heiligen Familie in Nazareth gewesen sein.
Die Mutter trägt das Kind auf ihrem linken Arm. Jesus hält in der Geste des Kyrios die rechte Hand erhoben, während die linke Hand das Evangelium hält.

Dieser Ort ist ein Ort der Hoffnung und schenkt den Menschen Vergebung, Mut und Zuversicht, Trost und Kraft.
Danke, geliebter Vater in den Himmeln, Abba, Imma, Shekinah; und wir beten mit den Worten Johannes Paul des II: „Mutter, nimm uns an, Mutter, verlass uns nicht, Mutter, führe uns!“

Last uns singen: Alma Redemptoris Mater, Amen, Amen, Amen, Amin.

  • Die Schwarze Madonna
  • Maria Faustyna Kowalska

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