Mudras bringen den Geist zur Ruhe

  • Schon vor ca. 5000 Jahren v. Christi gab es Darstellungen von Göttern mit Mudras. Im Buddhismus sind sie genauso bekannt wie im Hinduismus, Hatha-Yoga oder in der hinduistischen Ikonographie. Im Zusammenhang mit Buddha-Statuen tauchen häufig Mudras auf, die einen Trancezustand unterstützen sollen.

    Das bekannteste Mudra ist hierbei wohl das Dhyani-Mudra.

    Buddha soll es verwendet haben, als er unter einem Feigenbaum sitzend für insgesamt vier Wochen in eine tiefe Meditation versank. Das Dhyani-Mudra wird als Symbol für die Öffnung des Geistes und des Eins-seins mit dem Kosmos betrachtet. Dabei liegen die Hände locker im Schoß, die linke in der rechten.

    Die rechte Hand symbolisiert das Göttliche und die linke unsere Seele, die geborgen in der göttlichen Kraft und Macht ruht!

    Der Mensch fürchtet die Zeit, die Zeit fürchtet die Pyramiden

  • Die Mudras regulieren den Energieverlauf im Körper. Jedes Mudra hat dabei ein bestimmtes Ziel und einen eigenen Energieverlauf.
    Eine fortgeschrittene Arbeit mit den Mudras kann die Lichtkreisläufe im Überselbstkörper beeinflussen und mit dem physischen Selbst verbinden.
    Das Dhyani-Mudra kann für die Zentrierung des Denkens verwendet werden. Ich bin ein Punkt und ruhe räumlich in der Mitte des Dhyani-Mudras.

    Wir sind, was wir denken. Mit unseren Lichtgedanken erschaffen wir Lichtwelten. aBuddha

  • Ich hatte heute Morgen die Gelegenheit das Dhyani-Mudra anzuwenden. Ich war in einer großen Menschenansammlung und habe mit Heiligen Namen den Raum geöffnet und mit dem Überselbst verbunden. Gleichzeitig habe ich meine Hände als Dhyani- Mudra geformt. Ich habe mich so gefühlt wie Alex es beschreibt. In meiner Mitte ruhend in einem großen Raum. Später habe ich die Hände nur noch so gehalten und nicht mehr bewusst daran gedacht. Die Energie war gleichbleibend gut.

  • Mit anderen Worten gesagt, Mudra ist das, was das Leben in eigene Hände nimmt. Es gibt mehr als 60 Mudras.

    Wisse, daß das, was eine Form besitzt, nicht real ist und daß das Formlose real ist! Asthavakra-Gita

  • Mudras aktivieren auch unsere Selbstheilungskräfte. Je häufiger wir sie anwenden, desto intensiver ist ihre Wirkung. Für uns im Westen ist wohl das bekannteste Mudra das Zusammenlegen der Hände beim Gebet. Ich finde diese Verknüpfung wunderschön und auch sehr hilfreich vor allem im Hinblick auf unsere Arbeit für die Heilung des Planeten.

    Der Mensch fürchtet die Zeit, die Zeit fürchtet die Pyramiden

  • Die Mudras werden auch gerne bei Yoga verwendet, da sie helfen die Chakren zu aktivieren. Zu jedem Chakra gibt es eine eigene Mudra. Durch dazugehörige Mantra kann man die Wirkung noch weiterhin verstärken.

    An der Spitze jeden Fingers befinden sich ausserdem tausende von Nervenfasern, die in Kontakt mit unseren Organen und dem Nervensystem stehen. Somit haben wir, durch den Gebrauch von Mudras, gleichzeitig Einfluss auf unseren Körper und Seele.