Meditation und Metamorphose nach Rudolf Steiner

  • Habe dieses Bild in einem Buch gefunden, das ich mir zufälligerweise letze Woche ausgeliehen habe :) Das ist eine Meditation von Rudolf Steiner, wo das Pentagramm anhand einer einfachen Metamorphose in sechs Motive variiert wird. Diese sechs Motive werden zwei Mal drei menschlichen Wesensgliedern zugeordnet, und zwar von links oben nach lins unten (Bewusstseinsseele, Verstandesseele, Empfindungsseele) und von rechts oben nach rechts unten (Astralleib, Ätherleib, Physischer Leib). Die rechte Spalte assoziiere ich mit Christus Kreuz bwz. Ankh von oben betrachtet. Die drei Körper Astral, Äther und Physischer kann man den 5 Körpern zuordnen. Was fällt euch noch dazu ein?




    Metamorphose

  • Wenn wir z.B. die linke und rechte Seite als eine Spiegelung betrachten, könnte man sagen die Bewusstseinsseele spiegelt sich im Astralleib, die Verstandesseele im Ätherleib und die Empfindungsseele im Physischen Leib.


    In meinen Augen kann man die drei Körper auch mit dem Selbst-, dem Überselbst- und dem Christusüberselbstkörper verbinden.

  • Rudolf Steiner würde ich gern besser kennenlernen. Ich finde diese 6 Bilder viel sagend und gut informativ.


    (Bewusstseinsseele, Verstandesseele, Empfindungsseele) und von rechts oben nach rechts unten (Astralleib, Ätherleib, Physischer Leib)

    Bewusstseinsseele, Verstandesseele, Empfindungsseele verbinde ich mit Astralleib, Ätherleib, Physischer Leib - ich glaube Rudolf Steiner so gemeint.? :?: Dann haben wie zwei Variante (2x3) der Seele Verankerung. ?

    Denke das Grenzenlose und du wirst grenzenlos sein, was du in Wahrheit bist. Astavakra Gita

    2 Mal editiert, zuletzt von Tanah ()

  • Aus kabbalistischer Sicht entsprechen drei Seelentypen denen im Hebräischen: Nephesch, Neschamah und Ha-Neschama. Und drei Körper sind wie drei Körper Buddhas: Trikaya.

    Wisse, daß das, was eine Form besitzt, nicht real ist und daß das Formlose real ist! Asthavakra-Gita


  • Laut Rudolf Steiner ist die hebräische Bezeichnung für den Astralleib Lamuel ‏למואל, was "Gott geweiht" bedeutet, mit der Gematria 107 oder 17 (Quantensprung). Ich würde sagen der Astralleib, ist der höchste der drei Körper und im Kontext mit den 5 Körpern können wir ihn mindestens mit dem Eka-Körper verbinden.


    So betrachten würden wir den physischen und den ätherischen Körper jeweils dem elektromangentischen und dem epikinetischen Körper zuordnen. Der elektromagnetische, sowie der epikinetische Körper gelten als die beiden niederen der insgesamt 5 Körper. Der Eka-Körper ist ist diesem Zusammenspiel bereits einer der drei höheren Körper und insofern interessant, weil er die beiden niederen Körper trinitisiert und vorbereitet für einen weiteren Bewusstseinsaufstieg in die anderen höheren Körper.

  • Lamuel in der Bedeutung als "Gott geweiht" mit der Gematria 107 entspricht dem hebräischen Wort Mogan David מגן דוד. Der Mogan David ist der Davidstern und Zeichen der Merkabah. Mann kann die Zahl 107 ohne die Null 1 7 als Spiegelung von 7 1 auffassen und hätte durch die 71 als Zahl der Taube ( Jonah ) ein Symbol für die Shekinah, der göttlichen Gegenwart.

  • Weg der Schöpfung


    Wenn wir uns die 6 Zeichnungen untereinander vorstellen, bemerken wir, dass die 1 immer weiter nach unten wandert. Vom höchsten Punkt des Bewusstseins bis zum tiefsten Punkt des physischen Leibes. Vielleicht der Weg der Schöpfung von oben nach unten? Oder von unten nach oben, ein Weg der Entwicklung. Die rechte Seite zeigt wie der Körper immer feiner wird, die linke Seite wie die Seele immer feiner wird.


    Für Phythagoras zeigte das Pentagramm absolute Schönheit und Harmonie, für ihn war es ein universelles Symbol. Er war sich sicher, dass die darin liegenden Proportionen und Zahlenverhältnisse der ganzen Schöpfung zu Grunde liegen. Der goldene Schnitt kommt allein 10-mal darin vor.
    Für die Hebräer war das Pentagramm das Symbol für die 5 Bücher Mose, als Zeichen für göttliche Wahrheit.

  • Wenn wir uns die 6 Zeichnungen untereinander vorstellen, bemerken wir, dass die 1 immer weiter nach unten wandert. Vom höchsten Punkt des Bewusstseins bis zum tiefsten Punkt des physischen Leibes. Vielleicht der Weg der Schöpfung von oben nach unten? Oder von unten nach oben, ein Weg der Entwicklung. Die rechte Seite zeigt wie der Körper immer feiner wird, die linke Seite wie die Seele immer feiner wird.

    Habe ich auch gleich daran gedacht. Der obere Punkt der Sterne “1” kommt am Ende nach unten zwischen “2” und “5” (rechts unten), und bildet das “Ankh”-Zeichen, von oben betrachtet.
    Es erinnert mich an die heilige Formel aus dem "Schlüssel des Enoch" Nr. 108. Diese könnte man auch als Spiegelung des Ankh-Zeichens sehen (siehe Zeichnung unten).

    Wisse, daß das, was eine Form besitzt, nicht real ist und daß das Formlose real ist! Asthavakra-Gita