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Die 5 Bücher Henochs

Neben dem „Buch des Wissens: die Schlüssel des Enoch“ von Dr. J. J. Hurtak, das in unserer heutigen Zeit erschienen ist, existierte schon um die Zeit vor und nach Christus die fünf Bücher Henoch`s (Enoch) als außerbiblische Schrift in äthiopischer, slawischer und hebräischer Sprache. Diese drei Sprachversionen zählen heute zu den apokryphen Schriften. Obwohl das damalige Buch Henoch´s zu Zeiten Jesu sehr bekannt war und sich der Autor des Judasbriefes im neuen Testament in Vers 14 darauf bezieht, wurde es nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen. Belegt wird die Bekanntheit des Buches auch durch die Schriftrollenfunde von Qumran am Toten Meer, die darüber hinaus auf die Existenz einer Version in aramäischer Sprache hinweisen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich um die Urfassung handelt, denn in allen anderen drei Sprachversionen lassen sich Bezüge zu einer ursprachlichen Quelle finden.
Neben den Funden zum Buch Henochs (Enoch) haben die Forscher unter den Schriftrollen in Qumran inzwischen weitere Fragmente von bislang unbekannten Henoch-Texten gefunden (Klaus Berger, Qumran, Reclam Wissen).

Das damalige Buch Henochs ist heute nur noch in äthiopischer Sprache vollständig überliefert und setzt sich Aufgrund sprachlicher und inhaltlicher Merkmale, die sich anhand der Oumranfunde datieren lassen, aus 5 Einzelbüchern zusammen. In schriftlicher Form entstanden sie um 500 n. Chr. Die Ältesten Fragmente stammen aus dem 3. Jh. V. Chr.

1. Das Buch der Wächter
Es berichtet über die sogenannten gefallenen Engel, die zur Erde hinabsteigen und sich mit den Töchtern der Menschen verbinden, so dass aus dieser Vermischung das Böse in dieser Welt entsteht.

2. Das Buch der Bilderreden
In drei Reden werden die zukünftigen Gerichte über die Sünder bildhaft beschrieben. Dabei setzt sich die Herrschaft Gottes durch. Henoch wird in die Himmel bis zum Thron Gottes erhoben und wandelt sich als Menschensohn zu einer Erlösungsgestalt.

3. Das astronomische Buch
Auf einer Himmelsreise zeigt der Erzengel Uriel Henoch die himmlischen Welten und ihre Ordnungen. Daraus ergibt sich ein Kalender, der von den Mondphasen unabhängig ist und sich an 12 Monaten mit jeweils 30 Tagen sowie an den Einschiebungen der Sonnenwenden und an den Tagundnachtgleichen orientiert.

4. Das Buch der Traumvisionen
Die Visionen beschreiben die Entwicklung der Weltgeschichte, es sind Tiervisionen die auf diese Weise eine verschlüsselte Sprache sprechen. Sie schildern den geschichtlichen Werdegang von Adam bis Antiochus IV (175-164 v. Chr). Gott und die Engel erscheinen dabei in Menschengestalt.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass mit dem Herrschaftsende von Antiochus IV im Jahre 164 v. Chr. die Juden unter der Führung von Judas Makkabäus Jerusalem zurückeroberten.
Dadurch wurde es ihnen wieder möglich, im Tempel von Jerusalem dem hebräischen Gott JHWH zu huldigen. Zeitgleich entstand die Gemeinschaft der Essener, die die Schriftrollen vom Toten Meer verfassten.

5. Das Buch der Ermahnungen
In einer sogenannten Zehnwochenapokalypse wird die Geschichte von Henoch´s Geburt in Form von Ermahnungen bis zum Weltgericht sowie das Gericht über die Engel beschrieben.

Die Datierungen der einzelnen Bücher können anhand eines Vergleichs mit den Urschriftfunden von Qumran bis in das 3. Jh. V. Chr. zurückverfolgt werden.

Das slawische Henochbuch
Vom Henoch-Buch in slawischer Sprache existieren verschiedene Fassungen. Darum ist die Datierung dieses Buches bei den Wissenschaftlern umstritten. Die ersten Handschriften stammen aus dem 14. Jahrhundert.
Nach der Ausgabe von Chr. Böttrich lässt sich der Inhalt des Buches in drei Teile gliedern:
Der Erste berichtet von der Himmelsreise Henoch´s, dem sich die Mahnreden Henoch´s an seine Söhne anschließen. Der abschließende 3. Teil handelt von der Begründung eines priesterlichen Kultes.

Das hebräische Henochbuch
Das hebräische Henochbuch ist aus vielen mittelalterlichen Handschriften bekannt. Über den eigentlichen Zeitpunkt der Schriftlegung diskutieren die Wissenschaftler noch.
Es handelt sich um eine Schrift mit falscher Autorennennung, die aber bei näherem Hinsehen Henoch zugeordnet werden kann.
Dort wird seine Entrückung in den Himmel beschrieben, wo er an einem himmlischen Gottesdienst teilnehmen möchte, um den Thron Gottes sehen zu können. Aber weil er ein Mensch ist, betrachten ihn die Engel als „Weibgeborenen“ und akzeptieren ihn nicht. Darum stellt Gott ihm den Erzengel Metatron an die Seite. Es folgt die Erzählung, wie Henoch mit Hilfe von Metatron bis an den Thron des Vaters gelangt, wo er sich in den Erzengel Metatron verwandelt.


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